Fachanwalt für Arbeitsrecht

Was bedeutet der Titel Fachanwalt für Arbeitsrecht ? Zuerst einmal handelt es sich um einen „normalen“ Rechtsanwalt, der allerdings nachgewiesene Zusatzkenntnisse auf einem Rechtsgebiet besitzt.Vereinfacht gesagt kann er belegen, auf dem Gebiet des Arbeitsrechts überdurchschnittliche theoretische und praktische Kenntnisse zu haben.

Um Fachanwalt zu werden, muss ein Rechtsanwalt vertiefte Kenntnisse in einem Rechtsgebiet erwerben, eine bestimmte Anzahl praktischer Fälle bearbeiten und beides unter Umständen in einem Fachgespräch nachweisen. Das ist ein langer und oft nicht einfacher Weg.

Der Fachanwaltstitel wird nach Maßgabe der Fachanwaltsordnung (FAO) verliehen. Der theoretische Teil der Ausbildung besteht in der Teilnahme an einem Fachanwaltslehrgang, der neben der normalen anwaltlichen Tätigkeit absolviert wird. Die Gesamtdauer des Lehrgangs muss mindestens 120 Zeitstunden, in einigen Rechtsgebieten noch mehr betragen, und er wird durch das Bestehen von mindestens drei schriftlichen Aufsichtsarbeiten abgeschlossen. Die FAO schreibt genau vor, welche Kenntnisse in den jeweiligen Rechtsgebieten erforderlich und nachzuweisen sind. Alternativ lassen sich die geforderten besonderen fachlichen Qualifikationen auch durch spezifische Seminar- und Lehrtätigkeit, eine anderweitige Berufsqualifikation (zum Beispiel bei einem Fachanwalt für Steuerrecht die Qualifikation als Steuerberater) oder Publikationen aus dem Fachgebiet nachweisen.

Diese Zusatzausbildung neben der ohnehin umfangreichen beruflichen Aktivität zu absolvieren ist nicht einfach. Oftmals kann sich der theoretische Teil der Ausbildung über einen Zeitraum von einem Jahr und mehr ziehen. Die Integration in die berufliche Praxis fällt dann oft nicht einfach.Dennoch einen wichtiger Weg, um eine Spezialisierung auch zu leben.

Weiterhin schreibt die Fachanwaltsordnung vor, dass jedes Jahr eine Weiterbildung zu absolvieren ist. Um den Titel zu erhalten muss ein Fachanwalt regelmäßig an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen.Hierdurch soll sichergestellt werden, das neben der praktischen Berufserfahrung, auch die theoretischen Kenntnisse auf dem aktuellen Stand bleiben. Dabei gibt es natürlich auch die Möglichkeit, diese Fortbildung dadurch zu ersetzen, dass selbst Seminare gehalten werden. Diese setzen regelmäßig eine entsprechende Auseinandersetzung mit aktuellen Entscheidungen voraus. Nur wer sich stets auf dem Laufenden hält und die aktuelle Rechtsprechung kennt, kann seine Mandantschaft auch zielgerichtet unterstützen.

Gerade für Führungskräfte ist es wichtig auf ein Fachanwalt für Arbeitsrecht zurückgreifen zu können, der neben der Expertise und langjährigen Erfahrung auch über das richtige Fingerspitzengefühl verfügt. Rechtskenntnisse und Verhandlungsgeschick zeichnen einen guten Fachanwalt für Arbeitsrecht aus.

Sollte es zu einer prozessualen Auseinandersetzung kommen muss jeder Griff sitzen. Experimente können Sie sich hier nicht leisten. Zugegeben ist es nicht einfach einen guten Fachanwalt für Arbeitsrecht zu finden.

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